Wer selbst einen Hefezopf backen möchte, sollte etwas Zeit und Geduld mitbringen. Die Zubereitung erfordert zwar etwas Geschick, ist aber mit ein wenig Übung gut zu bewältigen.

Fluffiger, weicher Hefezopf

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Wer selbst einen Hefezopf backen möchte, sollte etwas Zeit und Geduld mitbringen. Die Zubereitung erfordert zwar etwas Geschick, ist aber mit ein wenig Übung gut zu bewältigen. pinit Galerie anzeigen 2 photos

Der Hefezopf ist ein klassisches, traditionelles Gebäck, das vor allem in der Osterzeit, aber auch das ganze Jahr über gerne verzehrt wird. Mit seiner charakteristischen Form und seinem köstlichen Geschmack ist er ein Highlight auf jeder Kaffeetafel.

Er besteht aus einem süßen Hefeteig, der mit Milch, Zucker, Eiern, Butter und natürlich Hefe zubereitet wird. Diese Zutaten werden zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet, der anschließend eine Weile ruhen muss, um zu gehen. Während dieser Zeit entfaltet die Hefe ihre Wirkung und lässt den Teig aufgehen, wodurch der Hefezopf seine lockere und luftige Konsistenz erhält.

Für all meine Hefeteigrezepte verwende ich ausschließlich Manitoba-Mehl. Damit wird der Hefeteig richtig weich. In meinem Blogbeitrag erfährst du mehr zu diesem Mehl.

Nachdem der Teig ausreichend gegangen ist, wird er zu Strängen geformt, die miteinander verflochten werden, um die typische Zopfform zu erhalten. Dabei kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen und den Hefezopf nach Belieben verzieren. Häufig werden zum Beispiel Rosinen in den Teig eingearbeitet oder der fertige Zopf mit Hagelzucker bestreut. Dadurch erhält er eine süße Note und eine ansprechende Optik.

Ein unwiderstehlicher Duft aus der Küche …

Sobald er seine endgültige Form hat, wird er im Ofen goldbraun gebacken. Der Duft, der dabei durch die Küche zieht, ist einfach unwiderstehlich. Wenn der Hefezopf dann aus dem Ofen geholt wird, sollte man ihn kurz abkühlen lassen, bevor man ihn anschneidet. Am besten schmeckt der Hefezopf frisch aus dem Ofen und leicht warm.

Der Hefezopf hat eine lange Tradition und ist in vielen Kulturen ein beliebtes Gebäck. In Deutschland wird er vor allem zu Ostern gebacken und ist ein Symbol für das Leben und die Auferstehung. Oft wird er auch als Geschenk an Freunde und Verwandte weitergegeben, um ihnen eine süße Freude zu bereiten.

Neben seiner symbolischen Bedeutung ist der Hefezopf auch einfach ein leckeres Gebäck, das zu verschiedenen Anlässen serviert werden kann. Ob zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee oder als Nachtisch – der Hefezopf schmeckt zu jeder Tageszeit und ist ein Genuss für Groß und Klein.

Wer selbst einen Hefezopf backen möchte, sollte etwas Zeit und Geduld mitbringen. Die Zubereitung erfordert zwar etwas Geschick, ist aber mit ein wenig Übung gut zu bewältigen.

Insgesamt ist der Hefezopf ein traditionelles Gebäck, das auf keiner Kaffeetafel fehlen sollte. Mit seinem luftig-lockeren Teig und seinem süßen Geschmack begeistert er Generationen von Menschen. Ob zu Ostern, zu besonderen Anlässen oder einfach nur als Leckerei zwischendurch – der Hefezopf ist immer eine gute Wahl.

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Fluffiger, weicher Hefezopf

Dieser fluffige und weiche Hefezopf begeistert immer wieder!

Das Besondere daran ist auch, dass er aus zwei übereinandergelegten Zöpfen besteht, was ihm eine stattliche Erscheinung einbringt.

Zum Backen verwende ich hier Manitoba-Mehl, damit wird er fluffiger als mit normalem 405er-Mehl. 

Wer selbst einen Hefezopf backen möchte, sollte etwas Zeit und Geduld mitbringen. Die Zubereitung erfordert zwar etwas Geschick, ist aber mit ein wenig Übung gut zu bewältigen. Pin Recipe
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Zutaten

Und so geht's:

  1. Teig vorbereiten

    Gib zunächst das Mehl und die Eier in die Schüssel deiner Küchenmaschine

    Gib den Zucker, den Vanillezucker und die zerbröselte Hefe in eine kleine Schüssel.
    Mische diese Zutaten mit einem kleinen Schneebesen bis sie flüssig sind.

    Schmelze nun die Butter in einem Topf, und füge dann die Milch und den Wein dazu.

    Nun gibst du die Hefe-Zucker-Mischung, das Salz und die Butter-Milch-Wein-Mischung zum Mehl und knetest den Teig bis er sich von der Schüssel löst.

    Anschließend lässt du ihn ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen bis er sich deutlich vergrößert hat.

  2. Zopf 1 flechten

    Nun geht es an die Flechtarbeit.

    Der Zopf besteht aus zwei Zöpfen, die übereinander gelegt werden.
    Teile daher deinen Teig in zwei Teile (2/3 zu 1/3).

    Unterer Zopf aus 4 Strängen (2/3 Teigmenge):
    Teile deinen Teig in 4 gleich große Stücke und rolle die Teile auf Mehl zu ca. 60 cm langen Strängen, lege sie parallel nebeneinander und drücke sie an einem Ende zusammen.
    Nun geht es ans Flechten: Führe den rechten Strang über den von ihm linken Strang, dann unter dem nächsten Strang hindurch und wieder über den nächsten.
    Jetzt ist der nächste rechte Strang dran, der nach dem gleichen Schema geflochten wird.
    Das machst du so lange, bis der Zopf fertig geflochten ist.

    Lege diesen Zopf jetzt entweder diagonal, halbrund oder als Ring auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech

  3. Zopf 2 flechten

    Aus dem noch verbliebenen Teig wird nun der nächste Zopf geflochten:

    Teile hierzu den Teig in drei gleich große Stücke und rolle sie ebenfalls auf etwas Mehl zu ca. 60 cm langen Strängen, die du parallel nebeneinander legst und zu einem Zopf flechtest.

    Lege diesen "kleinen" Zopf auf den großen und lasse das Ganze dann mindestens ca. 20-30 Minuten an einem warmen Ort nochmals gehen.

  4. Finishing & Backen

    Heize deinen Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) vor.

    Verquirle nun Eigelb mit der Milch und bestreiche deinen Zopf damit. Zum Schluss streust du die gehobelten Mandeln und den Hagelzucker drüber.

    Backe den Zopf nun im vorgeheizten Backofen für ca. 30-35 Minuten.

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