Der Klassiker der deutschen Küche: Grießbrei

Der Klassiker der deutschen Küche: Grießbrei

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In der kulinarischen Welt gibt es Gerichte, die nicht nur den Magen füllen, sondern auch eine große Portion Nostalgie und Kindheitserinnerungen hervorrufen. Eines dieser Gerichte, das noch immer in vielen Haushalten zu finden ist und Generationen miteinander verbindet, ist der Grießbrei. Dieser Klassiker der deutschen Küche mag auf den ersten Blick simpel wirken, doch seine Geschichte und Vielseitigkeit machen ihn zu einer wertvollen Speise.

Der Grießbrei, auch bekannt als Grießpudding oder Grießflammeri, besteht hauptsächlich aus Grieß, einer Getreidesorte, die aus Weizen oder Mais gewonnen wird. Er wird oft mit Milch, Wasser oder einer Mischung aus beiden gekocht und mit einer Prise Salz sowie Zucker abgeschmeckt. Ein Hauch von Vanille oder Zitronenabrieb verleiht dem Brei eine aromatische Note.
Doch der Grießbrei wäre nicht dasselbe ohne seine Toppings: Ob frisches Obst, Kompott, Zimt und Zucker oder geschmolzene Butter – die Variationen sind endlos.

Die Wurzeln des Grießbreis reichen weit zurück. Bereits im alten Griechenland war Grieß ein Hauptbestandteil vieler Mahlzeiten. Im Laufe der Zeit fand der Grießbrei seinen Weg in verschiedene Länder und Kulturen, und jeder verlieh ihm seine eigene Note. In Deutschland ist der Grießbrei seit Generationen ein fester Bestandteil der Küche. Er diente nicht nur als einfache und sättigende Mahlzeit, sondern hat auch eine besondere emotionale Bedeutung. Er erinnert an Großmutters Küche, an gemütliche Sonntage im Familienkreis und an den beruhigenden Geschmack der Kindheit.

Vielseitiger Einsatz zum Frühstück, als Nachspeise oder zwischendurch

Was den Grießbrei so besonders macht, ist seine Vielseitigkeit. Er kann als warmes Frühstück, süße Nachspeise oder leichtes Mittagessen genossen werden. Seine cremige Konsistenz und milde Geschmacksbasis bieten Raum für Kreativität. Manche mögen es traditionell, andere experimentieren gerne mit neuen Zutaten. Mandeln, Rosinen, Kokosraspeln oder Schokoladenstückchen können dem Grießbrei eine aufregende Wendung geben.

Aber der Grießbrei ist mehr als nur eine Gaumenfreude. Er erzählt eine Geschichte von Wärme, Geborgenheit und Familie. Sein einfaches Erscheinungsbild täuscht darüber hinweg, wie tief seine Wurzeln in unserer Kultur verankert sind. Generationen von Köchen haben ihre eigenen Rezepte weitergegeben, und so bleibt der Grießbrei ein lebendiges Symbol für die Freude am Teilen von Ernährung und Erfahrungen.

In einer Zeit, in der komplexe und exotische Zutaten die Kochwelt dominieren, erinnert uns der Grießbrei daran, dass der Zauber der Küche oft in der Einfachheit liegt. Seine zeitlose Anziehungskraft zeigt sich in der Tatsache, dass er sich über die Jahre hinweg behauptet hat. Ob als herzhaftes Comfort Food oder als süße Belohnung – der Grießbrei bleibt eine Erinnerung an die Vergangenheit und ein Genuss für die Gegenwart.

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Der Klassiker der deutschen Küche: Grießbrei

Sobald die sommerlichen Temperaturen zurückgehen, besinnt man sich wieder auf Speisen, die von innen wärmen.

Neben Suppe und Eintopf gehört natürlich der Grießbrei mit dazu.

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Zutaten

Und so geht's:

  1. Die Milch, Zucker, Vanillezucker und das Salz in einem Topf unter Rühren zum Kochen bringen.

    Lass dann den Weichweizengrieß unter Rühren einrieseln und lasse das Ganze unter ständigem Rühren aufkochen.

    Nimm den Topf vom Herd und lass den Brei 5 Minuten zugedeckt ziehen.

  2. Trenne nun das Eigelb vom Eiweiß und rühre das Eigelb zusammen mit der Butter in den Grießbrei bis die Butter geschmolzen ist.

  3. Schlage nun das Eiweiß sehr steif und hebe den Eischnee vorsichtig unter den Grießbrei.

  4. Nun noch Zimtzucker drüber und genießen ....

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